Geschichte

Der 1929 geborene Robert Seiler wuchs in Bönigen auf. Nach Abschluss der Schule zog er – wie es damals üblich war- ins Welschland und absolvierte in Biel eine Lehre als Bauschlosser. 1955 kehrte Robert Seiler ins Oberland zurück und arbeitete in der Mechanischen Werkstatt von Hans Sommer in Oberried. Im gleichen Jahr heiratete er die im Oberaargau aufgewachsene Lehrerin Lina Jenzer.

Am 1. August 1956 gründete der einheimische Bauschlosser Robert Seiler in Bönigen eine eigene Firma: Robert Seiler, Schlosserei. Bereits 1957 konnte Robert Seiler seinen ersten  Arbeiter einstellen. Ein Jahr später kaufte er die Schlosserei und den Ofenbau von Willi Boss in Interlaken und übernahm auf einen Schlag zehn Arbeiter.

1970 führte Robert Seiler seine Betriebe in der neu erstellten Werkhalle, auf dem Land der Burgergemeinde Bönigen, zusammen. Er hatte inzwischen die Meisterprüfung abgelegt und bildete sich in den folgenden Jahren an der Handelshochschule St. Gallen zum Unternehmer aus.

Der erste Grossauftrag für Robert Seilers Firma kam von der Neuen Warenhaus AG. Die Böniger durften den Eingang der Epa-Filiale in Thun bauen. „Wir wurden dann so etwas wie der Hauslieferant der Epa“, Erzählt Seiler, „beim Bau von 32 der insgesamt 36 Epa-Filialen waren wir dabei“.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeiten drei der vier Söhne im Unternehmen ihrer Eltern mit. Bernhard (eidg. Dipl. Metallbaumeister und Metallbautechniker SMT) und Michael (Konstrukteur IBZ) kehren 1980 nach Bönigen zurück, Andreas (European Welding Spezialist) folgt ihnen drei Jahre später.

1994 übergaben Robert und Lina Seiler den Betrieb ihren vier Söhnen, die heute den Verwaltungsrat bilden. Bernhard Seiler ist Geschäftsführer und Chef des Bereichs Montage, Michael Seiler leitet das Technische Büro und Andreas Seiler die Werkstatt. Christoph Seiler ist Leiter Finanzen der Jungfraubahnen.